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Hallo, ich bin Daniel!

Leiter Forschungsgruppe

Hallo, mein Name ist Daniel und ich bin Leiter einer Forschungsgruppe.

Daniel

Was ich mache? Ein typischer Arbeitstag sieht so aus:

Morgenstund hat Gold im Mund ist mein Motto, um einen Tag zu beginnen. Mein Tag beginnt typischerweise um 06:00 mit einem Kaffee. Der erste Punkt auf der Tagesordnung ist Frühstück für meine beiden Söhne vorbereiten. Mit meiner lieben Frau stimme ich im Eiltempo unseren Tag ab.

Ein Office-Tag beginnt ca. um 08:00, im Homeoffice geht der Tag auch schon mal um 07:30 los. Zuerst überprüfe ich meinen Kalender und bereite mich auf die ersten Meetings und Präsentationen vor.

Ich leite die Forschungsgruppe „Distributed AI Systems“ bei Siemens Technology. In meiner Gruppe entwickeln wir Softwarekomponenten und Algorithmen für die Analyse von Maschinen und Produktionsdaten. Meine Aufgabe besteht in der Koordination von Aktivitäten in der Umsetzung von Software-Architekturkonzepten in industriellen Anlagen. Speziell entwickeln wir Software für die Siemens-Industrial-Edge-Plattform und Cloudanwendungen wie SITRANS SCM IQ.

In meiner Gruppe arbeite ich mit 16 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern an diesen Themen. Ein Teil der Mitarbeiter hat einen Data-Science-Hintergrund, um neue Methoden und Algorithmen zur Datenanalyse zu entwickeln. Der andere Teil des Teams sind Softwareentwickler und -architekten, die sich um die Realisierung von anpassungsfähigen Softwaregrundgerüsten, sogenannten skalierbaren Frameworks, kümmern.

Die Führung meiner Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter macht enorm Spaß und bringt auch entsprechend Verantwortung mit sich. Ich versuche jedem Mitarbeiter die bestmögliche Umgebung zu bieten, um an spannenden Projekten arbeiten und mit den Aufgaben wachsen zu können. Hier setze ich sehr stark auf Empowerment und Vertrauen.

Frei nach dem Motto von Steve Jobs: „It doesn't make sense to hire smart people and tell them what to do; we hire smart people so they can tell us what to do.“

Daniel beim Präsentieren

Die wichtigsten Elemente in meinem Job sind Kommunikation, Kreativität und Strategie. Ein Großteil meiner Arbeit besteht darin, technische Konzepte in einem Teamkontext zu planen und umzusetzen. Das ist in den seltensten Fällen ein geradliniger Prozess, sondern erfordert kontinuierliche Kommunikation mit allen Beteiligten. Industrielle Anwendungen sind oft technisch anspruchsvoll, da sie komplexe Probleme lösen. Daher ist auch Kreativität gefragt in der Entwicklung von neuen Ansätzen bzw. beim Lösen von Problemen.

In der Software- bzw. Technologie-Entwicklung spricht man heutzutage von einer exponentiellen Entwicklung. Exponentielle Entwicklung bedeutet, dass es in immer kürzerer Zeit immer mehr technologischen Fortschritt gibt. Jedes Jahr entstehen eine Vielzahl an neuen Technologien, die wir für die Erfindung neuer Produkte, die Entwicklung neuer Dienstleistungen und die Optimierung von Prozessen nutzen können. Die digitale Transformation spielt hier eine wesentliche Rolle und Entwicklungen werden rasant vorangetrieben. Dadurch ist strategisches Denken von wesentlicher Bedeutung, da sich Innovationszyklen und disruptive Entwicklungen oft in wenigen Monaten abspielen.

Meine Dienstorte wechseln zwischen Siemens City, Homeoffice und Dienstreisen. COVID hat die Bedeutung von Homeoffice und virtuellen Meetings neu definiert. Obwohl ich Homeoffice als Teil meines Arbeitsalltages zu schätzen gelernt habe, freue ich mich wieder auf mehr persönliche Interaktion mit Kollegen und Kunden 😊.

Daniel im DigiLab

Warum ich gerne für Siemens arbeite?

Ich habe Siemens bereits als Kind für die Technologie bewundert, die uns im täglichen Alltag begleitet, z.B. in den Schnellbahnen, wo Siemens-Technik nicht wegzudenken ist. Ich habe den Großteil meiner beruflichen Laufbahn bei Siemens verbracht, weil jeder Tag spannende Herausforderungen bietet. In meinem Job habe ich die Möglichkeit, an vielen anspruchsvollen Themen in einem globalen Kontext zu arbeiten. Ich hatte auch die Möglichkeit, drei Jahre in Princeton in den USA bei Siemens zu forschen. Dieser Aufenthalt gab mir die Chance, über den Tellerrand hinauszublicken, und erlaubte es mir, ein Skillset zu entwickeln, wie man an Forschungsfragen herangeht.

Ganz besonders motiviert mich, wenn wir es gemeinsam als Team schaffen, ein neues Thema vom Konzept bis hin zur Implementierung beim Kunden hinzubringen.

Daniel im DigiLab vor einer Präsentation

Meine Lieblingsprodukte von Siemens sind Siemens Industrial Edge und SITRANS SCM IQ

Mein Herz schlägt gleichermaßen für diese beiden Themen.

Industrial Edge ist eine Lösung, um Daten direkt und nahe an der Maschine verarbeiten zu können. Speziell kommen hier Ansätze aus der Artificial Intelligence (AI) zur Anwendung für die Qualitätskontrolle von Produktion bzw. Anomalieerkennung von Maschinendaten. Diese Ansätze und Konzepte entwickeln wir gemeinsam mit unseren Kunden in einem Co-Creation-Ansatz im DigiLab in der Siemens City.

Visu Industrial Edge

Mein zweites Lieblingsprodukt, bei dem ich auch einen Beitrag in der Entwicklung der Architektur und der Analytics-Komponenten geleistet habe, ist SCM IQ (Smart Condition Monitoring) für die Überwachung von Anlagen mittels eines Multisensors. Das System ist einfach zu installieren und erfordert keine aufwendige Inbetriebnahme von Algorithmen für die Zustandsüberwachung von Anlagen.

Visu Smart Condition Monitoring

Wie sieht die Zukunft aus?

Die Zukunft bringt selbstlernende und flexiblere Automatisierungssysteme. Der Schlüssel dafür ist das Internet der Dinge (IoT). Wir werden massive Mengen an Daten über die Produktion, die Produkte und Maschinen sammeln. Diese Daten erlauben es uns, tiefere Einblicke in die Prozesse zu gewinnen und die Effizienz in der Produktion zu steigern. Musste z.B. ein Roboter für jedes einzelne Produkt speziell programmiert werden, wird ein Roboter in Zukunft zusätzliche Sensorik haben (Kamerasysteme), um seine Umgebung besser erfassen und sich mit Hilfe von AI an neue Aufgaben anpassen zu können. Für mich bedeutet das, dass wir gemeinsam mit unseren Kunden das Potential dieser Technologien nutzen, um praktische Usecases und Probleme zu lösen.

Was ich gerne in meiner Freizeit mache?

In meiner Freizeit steht meine Familie im Vordergrund. Ich versuche möglichst viel outdoor mit meinen beiden Jungs zu unternehmen (Radfahren, Fußball, Motorikpark). Für mich schöpfe ich Kraft mit Ausdauersport. Ich gehe regelmäßig bei jedem Wetter laufen, um körperlich fit zu bleiben und einen Ausgleich zu finden. Mit meiner Familie möchte ich gerne wieder mehr reisen, sobald das wieder möglich ist. In meiner Zeit in den USA habe ich viele Teile des Landes durch Städte-Trips gesehen. Meinen Kindern möchte ich auch schon so früh wie möglich andere Länder und Kulturen näherbringen.

Daniel und seine Familie

Übrigens, meine Lieblingsspeise aus unserer Kantine am Standort Wien ist vor allem vegetarisch und am liebsten Briami Griechisches Ofengemüse mit Pilawreis.

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