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Hallo, ich bin Jana!

Data Scientist

Hallo, ich bin Jana und ich bin Data Scientist.

Jana vor dem Siemens-Gebäude in Wien

Was ich mache? Ein typischer Arbeitstag sieht so aus:

Einen typischen Arbeitstag gibt es bei mir gar nicht. Jedes Projekt ist anders und jeder Tag sieht anders aus. Manchmal programmiere ich von früh bis spät, andere Tage bestehen aus Abstimmungsmeetings, Projektmanagementaufgaben oder Workshops.

Bei selbstlernenden Modellen und Algorithmen ist es in Forschung und Entwicklung unheimlich wichtig, sich mit allen Beteiligten gut abzustimmen. Und das vor allem beim Thema Data Science, das zwar manchmal nur ein kleiner Teil eines Projektes, aber meist mit fast allen Untergruppen des Projekts vernetzt ist. Nach erfolgreicher Erstellung und Validierung eines Modells muss es in weiterer Folge auch deployed, also zum Einsatz gebracht, regelmäßig kontrolliert und aktualisiert werden. Bei der Aktualisierung geht es in Richtung Life-Cycle-Management.

In unserem Team bin ich außerdem für einige Forschungskollaborationen verantwortlich. Dabei geht es in Zusammenarbeit mit anderen Firmen und Institutionen darum, am Puls der Zeit zu bleiben und Wege zu finden, bestehende Technologien noch weiter voranzutreiben.

Eine dieser Forschungskollaborationen ist INTERACTIVE – Interactive Training and Deployment of Predictive AI Models in Distributed Edge Computing Environments. In diesem Projekt beschäftigen wir uns mit mehreren Themen.

Zum Beispiel, wie man künstliche Intelligenz (KI) auf nicht ausreichend kategorisierte Daten anwenden könnte, denn genau diese kategorisierten Daten sind das Lebenselixier jedes KI-Algorithmus. Dabei steht die Interaktion von Mensch und Maschine im Vordergrund. In diesem Szenario können KI-Algorithmen den Menschen, der als Lehrer fungiert, aktiv nach Informationen fragen, um von ihm zu lernen.

Das andere große Thema ist das Verteilen von KI-Algorithmen im Bereich Industrial Edge – damit ist der Zugriff auf große Datenmengen über die Cloud, aber auch am Entstehungsort möglich, um Daten direkt und nahe an der Maschine verarbeiten zu können. Federated Learning ermöglicht Modelltraining und Updates auf Edge-Geräten ohne Übertragung großer Rohdatenmengen auf zentrale Server. Diese Technologie ist besonders relevant, wenn es sich um sensible Daten handelt, die nicht geteilt werden dürfen.

KI-Algorithmen im Bereich Industrial Edge

Warum ich gerne für Siemens arbeite?

Hier habe ich die Möglichkeit, kreativ zu sein. Es herrscht viel Freiheit und Vertrauen in unserer Forschungsgruppe.

Die Industrieforschung bietet mir die Möglichkeit, spannende Themen zu verfolgen, aber auch zu sehen, wie diese umgesetzt werden und dann wirklich in ein Produkt münden.

Außerdem habe ich ganz tolle Kolleginnen und Kollegen. Es macht Spaß, mit ihnen zusammenzuarbeiten und unterschiedliche Perspektiven und Expertisen zu sehen. Sie begeistern sich sehr für ihre Themen und aus dem Plaudern beim Kaffee oder Fachsimpeln nach dem Mittagessen sind schon super Ideen und Grundlagen für spätere Patente entstanden.

Wie sieht die Zukunft aus?

In Zukunft wird das Thema Künstliche Intelligenz eine immer größere Rolle spielen – insbesondere in der Automatisierung. Ich kann mir kaum eine Branche oder Anwendung vorstellen, bei der KI nicht auf die eine oder andere Weise zur Anwendung kommen wird.

Mein Lieblingsprodukt von Siemens ist das SCM IQ (Smart Condition Monitoring)

Das liegt natürlich daran, dass unsere Forschungsgruppe sehr in dieses Thema involviert ist.

Das SCM IQ (Smart Condition Monitoring) dient zur Überwachung von Anlagen mittels eines smarten Multisensors. Damit können zum Beispiel Fehler in einer Maschine frühzeitig erkannt und nicht notwendige Reparaturen vermieden werden.

Das System arbeitet mit Zustandsüberwachungs-Algorithmen für Anlagen, es ist einfach zu installieren und erfordert keine aufwendige Inbetriebnahme. Unsere Gruppe war von Anfang an dabei: von der Algorithmik hin bis zur Architektur. Es ist natürlich super, so ein Produkt aufwachsen zu sehen und zu wissen, dass man einen Teil dazu beigetragen hat. Und wir arbeiten ständig an der Weiterentwicklung. Im Innovation-Stream entwickeln wir schon die nächsten Features. Dabei testen wir neue Signale und neue Algorithmen.

Smart Condition Monitoring

Was ich gerne in meiner Freizeit mache?

So vieles! Ich bin gerne draußen in der Natur, wandern oder am See – jede Minute im Grünen macht mich glücklich und gibt mir Energie. Oft setze ich mich auch einfach raus und lese ein Buch – ich liebe Kriminalromane und Rätsel. Eine der schönsten Wanderungen war eine mehrtägige Tour mit dem Zelt in den Hochebenen von Island. Morgens aufzustehen und zu wissen, dass den ganzen Tags nichts anderes als Berge vor einem liegen, ist für mich eines der schönsten Dinge überhaupt.

Dann gibt es noch Yoga und Pilates – ich freue mich darauf, wenn dies bald wieder in der Gruppe möglich ist. Aufgrund der Lockdown-Maßnahmen habe ich auch das Laufen für mich wiederentdeckt und möchte es mir gerne erhalten. In Zukunft freue ich mich auch schon darauf, bald wieder zu reisen und Freunde und Familie zu besuchen.

Jana bei ihrer Wanderung über die Hochebenen von Island

Übrigens, mein Lieblingsgericht aus unserer Kantine ist der Gemüseauflauf mit Joghurtdip.

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