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Hallo, ich bin Julita!

Sales Consultant Pharma

Hallo, mein Name ist Julita und ich bin Sales Consultant Pharma.

Profilbild Julita

Was ich mache? Ein typischer Arbeitstag sieht so aus:

Mein Tag startet gleich mal mit drei Sonnengrüßen. Mit diesen einfachen Yogaübungen habe ich sofort gute Laune, sogar wenn es draußen trüb und nebelig ist. Dank der derzeitigen Homeoffice-Situation habe ich in der Früh Zeit gewonnen und bereite mir, statt mich auf den Arbeitsweg zu machen, einen frisch gepressten Selleriesaft zu. Er gibt mir Kraft für den Tag, wirkt sich zusätzlich auch noch positiv auf Abwehrkräfte aus und tut dem Magen gut.

Nach den täglichen 10 Minuten Klavier spielen geht es auch schon los und ich checke meine E-Mails und den Kalender. Dringende Kundenanfragen werden natürlich sofort bearbeitet.

Neben Projektanfragen bearbeite ich auch die Anliegen der Kunden, die Digitalisierungslösungen benötigen, sich für Produkte interessieren oder ein Angebot zu einem bestimmten Produkt haben wollen. Wenn wir neue Technologien am Markt haben, bin ich die erste Ansprechperson und informiere über die Neuerungen und Einsatzmöglichkeiten.

Mein 2. Arbeitsplatz ist das LivingLab. Es fungiert einerseits als Labor, in dem wir neue Technologien testen, und anderseits als Showroom, in dem wir gemeinsam mit Partnern und Kunden Digitalisierungskonzepte entwickeln können. Ich bin sehr gerne dort, weil hier Visionen entstehen und Industrie 4.0 angreifbar wird. Das ist mit einer PowerPoint-Präsentation nicht so leicht machbar.

Ein Blick ins Living Lab Vienna
Fermentierer im Living Lab

Ursprünglich komme ich aus der Pharmabranche. Ich habe nach dem Biotechnologie-Studium auf der BOKU zehn Jahre in pharmazeutischen Unternehmen in verschiedenen Positionen verbracht und dort unterschiedliche Aspekte der Arzneimittelherstellung kennengelernt. Die Erfahrungen helfen mir jetzt sehr, die Bedürfnisse und Wünsche der Kunden zu verstehen. Es macht mir großen Spaß, wenn ich den ehemaligen Kollegen helfen kann, die digitale Transformation voranzutreiben. 😊

Besuch einer Firma im LivingLab
Julita bei einer Präsentation im LivingLab
Julita und ihr Kollege präsentieren im LivingLab

Einmal im Jahr organisieren wir das „Networking @ Siemens Pharma“-Event mit Partnern und Kunden. Das letzte fand 2019 statt und ist bei den ca. 100 TeilnehmerInnen aus der Pharmabranche, von verschiedenen Firmen, Start-ups, Unis etc. sehr gut angekommen.

Da dies in Zeiten von Corona leider nicht möglich ist, haben wir eine Serie von virtuellen Paneldiskussionen ins Leben gerufen. Gemeinsam mit Novasign und Zeta haben wir Themen wie „The Future of Bioprocess Development“ besprochen und Fragen diskutiert wie: „Wie weit kann man realistisch die Entwicklung und Zulassung von neuen Medikamenten und Therapien in der Zukunft verkürzen?“, „Wo liegen die Änderungspotenziale?“, „Wie kann man die Ziele erreichen?“ etc.

Plakat der virtual Panel Siscussion
Julita und ihr Kollege beim Arbeiten am Computer
Screenshot der Teilnehmer bei der Panel Diskussion

Aktuell arbeite ich auch an einem spannenden Projekt mit unserem Headquarter in Deutschland, um die Frage zu lösen, wie man die Datenverfügbarkeit und Datenvernetzung in der Pharmabranche steigern kann, um damit einen Beitrag zur schnelleren Medikamenten- und Impfstoff-Entwicklung zu leisten.

Warum ich gerne bei Siemens arbeite?

Siemens ist ein innovatives Unternehmen, das neue Technologien entwickelt und Standards setzt. Was mich begeistert, ist, dass Siemens mit Pharmakonsortien wie BioPhorum & ISPE, Pharmafirmen wie Merck & BioNTech, Start-ups wie Novasign & usePAT sowie Universitäten und Research Center, wie BOKU & RCPE an einem Tisch sitzt und gemeinsam neue Standards entwickelt und innovative Technologien implementiert werden. Unser Ziel ist, die „Time to Market“ zu verkürzen und gemeinsam mit den Pharmaunternehmen den Wettlauf gegen die Zeit zu gewinnen.

Aber das, was einen Arbeitsplatz besonders wertvoll macht, sind die Menschen – das Team und der Chef. Ich persönlich habe das Glück, einen Chef zu haben, der meine Fähigkeiten und Talente fördert und mir die Möglichkeiten gibt, mich weiterzuentwickeln. Ich arbeite mit tollen Persönlichkeiten zusammen, die über den Tellerrand hinausschauen und nach neuen Lösungen und Zukunftsvisionen suchen.

Das motiviert mich jeden Tag aufs Neue, etwas zu verändern und die Zukunft mitzugestalten. Es macht extrem viel Spaß, ein Teil eines so motivierten Teams zu sein und gemeinsam eine bessere Welt zu schaffen.

Mein Lieblingsprodukt von Siemens ist SIPAT.

SIPAT ist eine Plattform, die kontextbasiert Prozess-, Produkt- und spektroskopische Daten sammelt. Sie überwacht und kontrolliert den Herstellungsprozess von Medikamenten. Wenn sich der Herstellungsprozess außerhalb der definierten Grenzen befindet, kann sofort nachvollzogen werden, was passiert ist, die Parameter anpassen und eine Charge retten. Dabei handelt es sich nicht nur um eine Zeit-, sondern auch um eine enorme Kostenersparnis.

Na, habe ich euer Interesse geweckt? Hier gibt’s mehr Infos dazu!

Ausschnitt des SPIAT Programms mit der Produktionskurve

Wie sieht die Zukunft aus?

Ich denke, dass sich in Zukunft Entwicklungszeiten von Medikamenten und neuen Therapien von 10 bis 15 Jahren auf ca. 7 Jahre verkürzen werden, ähnlich wie die Pharma-Experten in unserer virtuellen Paneldiskussion meinten.

Ergebnis der Befragung wie lange die Impfstoffherstellung in Zukunft dauern wird

Mit Hilfe von neuen Technologien und Digitalisierung, wie Produkt- und Prozesssimulationen, sogenannte Digital Twins oder auch Implementierung von papierlosen Produktionslösungen (electronic Batch Record), ist sehr viel möglich. Die zusätzliche Steigerung der Datenverfügbarkeit und -integrität entlang der gesamten Wertschöpfungskette zeigt sehr viel Potential, die „Time-to-Market“ zu verkürzen.

Außerdem denke ich, dass es auf Grund von neuen Technologien möglich sein wird, personalisierte Medikamente herzustellen. Den Trend zur Personalisierung sehen wir jetzt schon in anderen Branchen, wie Getränke- und Schuhherstellung. Viele Firmen, sowohl Pharmaunternehmen, wie Novartis, aber auch Start-ups, wie Sarcura, als auch Digitalisierungs- und Automatisierungslieferanten, wie Siemens, sind sehr bemüht, die Personalisierung auch für Medikamente und Impfstoffe möglich und leistbar zu machen.

Präsentationschart über personalisierte Medizin

Auch Themen wie „Edge & Cloud Computing“, „AI“ und auch „Netzwerk Security“ werden immer wichtiger werden.

Wichtig ist bei all diesen Themen auf jeden Fall die noch engere Zusammenarbeit sowohl zwischen Personen aus unterschiedlichen Bereichen innerhalb von Pharmaunternehmen wie z.B. Forschung und Produktion als auch zwischen Firmen. Strategische Partnerschaften, die komplementäre Kompetenzen und einander ergänzende Partner verbinden, gewinnen an Bedeutung – gemeinsam schaffen wir noch mehr!

Was ich gerne in meiner Freizeit mache?

Ich habe einige Hobbys. Ich mache viel Sport – Laufen, Kitesurfen, Bogenschießen und Yoga.  Ich spiele täglich Klavier und male Aquarell- und Acryl-Bilder. Meine Lieblingstechnik ist momentan übrigens das „Pouring“. Und dann gibt es noch zwei – bald drei – entzückende Enkelkinder, mit denen ich auch sehr gerne viel Zeit verbringe.

Yoga verbindet für mich Körper, Geist und Seele und gilt für mich nicht mehr nur als Sport, sondern ist zur Lebenseinstellung geworden. Bald beginne ich sogar mit der Yogatrainer-Ausbildung

Julita beim Kitesurfen
Julita beim Yoga
Julitas selbst gemaltes Bild
Julita beim Malen

Übrigens, mein Lieblingsessen aus unserer Kantine am Standort Wien ist die frische Poke Bowl, die man selbst nach seinem Geschmack befüllen kann.

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