Portraitfoto Michael Heiss Siemens Österreich
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Hallo, ich bin Michael!

Projektleiter für Innovations-Projekte

Hallo, ich bin Michael und ich bin Projektleiter für Innovationsprojekte.

Portraitfoto Michael Heiss Siemens Österreich

Was ich mache? Ein typischer Arbeitstag sieht so aus:

Jeder Tag ist anders: An vielen Tagen ist mein Kalender mit Terminen und einer langen To-do-Liste gut gefüllt, die ich an diesem Tag zu erledigen plane. Und dann kommt es doch anders: Ein Vertriebskollege hat von einem meiner Innovationsprojekte gehört und bittet mich um Unterstützung bei einem Kunden. Oder ein Universitätskooperationspartner hat eine interessante Idee und fragt, ob ich einen Kontakt herstellen oder anderweitig helfen kann. Oder, oder, oder.

Da ist die Kunst gefragt, zu jonglieren und auf das zu fokussieren, mit dem ich am meisten bewirken kann. Die Kalendertermine betreffen Abstimmungen zu den Innovationsprojekten, Innovationsvorschläge mit unseren Forschungspartnern, aber auch Gespräche mit den Abteilungsleitern und deren Experten. Dabei werden Fragen geklärt wie z.B. welche Projekte umgesetzt werden und wie wir dafür eine Finanzierung aufbringen können. Oft sind es auch Vertragsverhandlungen, bei denen ich von unserer Rechtsabteilung viel lerne: die größten Fallen in Verträgen sind jene Dinge, die nicht drinnen stehen. Meine Vorgangsweise, nie einem Innovationspartner einen Vertrag vorzulegen, den ich an seiner Stelle nicht selbst unterschreiben würde, hat sich sehr bewährt.

Die Grazer Pilotfabrik: smartfactory@tugraz

Derzeit habe ich viel mit den drei Pilotfabriken in Österreich zu tun, für die ich bei Siemens verantwortlich bin. Dort versuche ich mit unseren Topexperten und jenen der Konsortialpartner, die neuesten Technologien so einzusetzen, dass der Kundennutzen klar verständlich ist.

Das größte Projekt, für das ich derzeit verantwortlich bin, ist das Edge-Computing-Projekt, bei dem wir mit allen Bereichen gemeinsam entlang der gesamten Customer Journey diese neue Technologie so aufbereiten, dass sie für den Kunden den größtmöglichen Mehrwert bringt.

Zu jenen Punkten auf der To-do-Liste, zu denen ich selbst Konzepte oder Texte erarbeiten muss, komme ich dann oft erst am späten Nachmittag oder Abend. Um 19:30 ist dann aber Schluss für den Tag, wenn nicht noch ganz dringende Dinge zu erledigen sind.

In der Wiener Pilotfabrik.

Warum ich gerne bei Siemens arbeite?

Ich habe das Privileg, in meinem Job mit den besten Experten und engagiertesten Personen im Unternehmen zusammenarbeiten zu dürfen. Ich lerne fast jeden Tag etwas Faszinierendes dazu. Und ich darf das Unternehmen dabei begleiten, sich jeden Tag zu hinterfragen und neu zu erfinden. Ich habe über die Jahre bei Siemens einen hohen Respekt vor dieser Fähigkeit der Selbsterneuerung bekommen. Inzwischen ist mir klar, dass man nur so die vielen Veränderungen am Markt erfolgreich bewältigen und im Idealfall selbst zum Positiven hin mitgestalten kann.

Zur Freude an der Arbeit gehört für mich auch, dass ich mich unter den Menschen wohl fühle, mit denen ich täglich arbeite. Die Voraussetzung dafür sind gegenseitiges Vertrauen und gegenseitige Wertschätzung und das gemeinsame Werte-Bild, dass das Vernünftigere immer gegenüber persönlichen Interessen oder gar Machtspielen gewinnen soll. Mag schon sein, dass es bei 290.000 Mitarbeitern auch Ausnahmen gibt, aber das Immunsystem der Organisation führt dazu, dass Personen, die nicht vernunftgetrieben agieren, sich auf Dauer nicht halten können. Und das gilt ganz besonders in Österreich.

In der Grazer Pilotfabrik: smartfactory@tugraz

Mein Lieblingsprodukt von Siemens ist das Digital Enterprise Portfolio.

Dass die einzelnen Produkte von Siemens gut sind, erwarte ich so und so. Aber mich fasziniert, die unglaubliche Breite des Produktportfolios im Zusammenhang mit der Digitalisierung. Das ist wirklich einzigartig. Erst dieses Zusammenspiel ermöglicht die gesamtheitliche Optimierung der ganzen Wertschöpfungskette: vom Produktdesign, inkl. High-End-Simulation der Produkteigenschaften, über das Planen der Produktion mit Methoden der künstlichen Intelligenz und die Produktion selbst bis hin zu digitalen Services zur Performanceverbesserung der produzierten Produkte oder Maschinen mittels Edge- und Cloud-Technologien. Der durchgängige Digitale Zwilling spielt hier eine Schlüsselrolle.

Na, habe ich euer Interesse geweckt? Hier gibt’s mehr Infos dazu!

. Ein Bauteil vom Wellgetriebe in der Grazer Pilotfabrik:  smartfactory@tugraz

Wie sieht die Zukunft aus?

Ich stelle mir vor, dass ich in Zukunft zu „jedem“ Produkt, das ich kaufe, auch den Digitalen Zwilling dazu bekomme. Oder noch besser, schon bevor ich das Produkt kaufe, kann ich den Digitalen Zwilling des Produktes testen. Und damit in Verbindung: der Trend zum Plug & Produce, auch wenn es noch ein langer Weg ist.

Was ich gerne in meiner Freizeit mache?

Meine Hobbies sind Photographie und im Urlaub Schifahren, Wandern und Windsurfen, aber auch am Innovation Incubation Center (i²c) der TU-Wien das Betreuen der Studenten, die ein Startup gründen. Das künstlerische Photographieren führt dazu, dass ich immer nach dem Schönen, dem Positiven suche, und das hilft auch im Alltagsleben.

Hier findet ihr einige meiner Fotos: https://www.flickr.com/photos/michaelheiss/

Michael beim Sprung in der Luft

Übrigens, mein Lieblingsgericht aus unserer Kantine am Standort Wien ist das sizilianische Risotto mit Tomaten, Oliven, Kapern, Rucola und Parmesan.

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