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Die digitalen Lösungen von Siemens Topsides 4.0 ermöglichen kürzere Projektlaufzeiten, weniger ungeplante Ausfallzeiten und effizienteren Einsatz von Offshore-Personal für Betrieb und Anlagenüberwachung.
Energie
2 min

Optimierte Offshore-Produktion

Mit Expertise aus Produktion, Automatisierung und Datenanalyse wird Produktion von Öl und Gas digitalisiert.

Siemens greift auf das Wissen und die Erfahrung bei Digitalisierung zurück und wendet es mit der Topsides 4.0-Lösung bei der Offshore-Produktion von Öl und Gas an. Gestützt auf sichere Kommunikation und rund um die Kernmodule Verdichtung, Energieerzeugung, Energieverteilung und Automatisierung bietet Siemens Topsides 4.0 eine digitale Lösung für das Lifecycle-Management von Offshore-Produktionsanlagen. Topsides 4.0 fängt während der Konzept- und Designphase eines Offshore-Projekts an und ermöglicht digitales Projektmanagement und digitale Fertigung, virtuelle Test sowie Inbetriebnahme und liefert abschließend einen intelligenten digitalen Zwilling der Topsides-Anlage. Der digitale Zwilling umfasst eine virtuelle Nachbildung der Anlage, des Prozesses und des Automatisierungssystems und deren Interaktion und trägt mithilfe von Leistungsanalysen und Anlagenoptimierung dazu bei, die Lebenszykluskosten zu reduzieren.

Umfangreiches digitales Branchenwissen

Topsides 4.0 ist eine Neuentwicklung, bei der Siemens auf umfangreiche Erfahrung bei der Bereitstellung von digitalen Lösungen für die verschiedensten Branchen zurückgreift – von schnelleren Patientendiagnosen im Gesundheitswesen über garantiert pünktliche Züge im Schienennetz von Barcelona bis hin zu einem Anstieg von 30 Prozent bei der Fahrzeugproduktion in einem Werk von Maserati. „Digitalisierung ist kein vorübergehender Trend, sondern eine Technologie, die grundlegend Mehrwert für die Öl- und Gasindustrie bietet“, so Judy Marks, CEO des Dresser-Rand Geschäfts, das zu Siemens Power and Gas gehört, und CEO von Siemens USA. „Unternehmen sollten die Digitalisierung nicht als IT-Initiative sehen, sondern eher als ein Ansatz für neue Geschäftsmodelle, die durch die IT ermöglicht wird“, Marks weiter. Topsides 4.0 wurde entwickelt, um Anlage- und Betriebskosten zu senken, Projektentwicklungszyklen zu verkürzen und Schnittstellenrisiken zu minimieren. Zudem wird weniger Personal auf der Offshore-Anlage benötigt. Das Topsides 4.0-Geschäftsmodell wird gestärkt durch enge Zusammenarbeit zwischen Kunde und Lieferant.

Erfolgsmodell in Norwegen

„Damit Offshore-Schiffe von der Digitalisierung profitieren können, müssen wir die Expertise unserer Kunden mit den Kenntnissen von Siemens bei Produktion, Automatisierung und Datenanalyse kombinieren“, sagte Marks. „Zu dem Punkt zu gelangen, dass Öl- und Gasunternehmen Daten in einem sicheren, aber offenen System teilen, ist essentiell, damit wir gemeinsam die Öl- und Gasindustrie der Zukunft neu erfinden.“ Die Komponenten der digitalen Topsides 4.0-Lösung von Siemens sind bereits erfolgreich im Einsatz. Beispielsweise hat Siemens digitale Leistungsanalysen für das Offshore-Projekt Ivar Aasen von Aker BP vor der norwegischen Küste geliefert. Damit konnte Aker BP den Personalbedarf auf der Plattform reduzieren und die Wartungspläne für die Ausrüstung optimieren. Das fristgerecht und wie im Budget vorgesehen gelieferte Projekt war so erfolgreich, dass Aker BP und Siemens letztes Frühjahr eine langfristige strategische Partnerschaft eingegangen sind. Siemens liefert nun weiterhin digitale Lebenszyklusautomatisierung und Leistungsanalysen für zukünftige Feldentwicklungsprojekte von Aker BP.

Weitere Informationen:
Siemens Power and Gas
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