Lachende Ärztin betreut ein Kind
Neue LED-Leuchten sollen sich an das natürliche Tageslicht anpassen und einen positiven Effekt auf Ärzte haben.
Gebäude
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Lichtungsweisende Technologie

Tageslichtgetreue Beleuchtung in OP-Sälen sorgt für Wohlbefinden bei behandelnden Ärzteteams.

Ärzte verbringen oft den ganzen Tag im Operationssaal, und das bedeutet, dass sie damit den Großteil ihres Tages in geschlossenen Räumen arbeiten. Egal, wie das Wetter draußen ist, sind Mediziner, die lange Zeit im OP stehen, dabei ausschließlich weißem Licht ausgesetzt – das aber schlägt sich aufs Gemüt, weil es nicht im Einklang mit dem menschlichen Biorhythmus steht. Das Krankenhaus Dornbirn hat sich zum Ziel gesetzt, dies zu verbessern und hat nun nach und nach die Operationssäle und die komplette Zentralsterilisation erweitert bzw. saniert.

In vier von sieben OP-Sälen sorgen Tunable Light-Leuchten der Firma Zumtobel für die perfekte Beleuchtung. Die neuen LED-Leuchten garantieren stufenlos regulierbare Farbtemperaturen von Kalt- bis Warmweiß und bringen die natürliche Lichtwirkung von außen nach innen. Das Konzept dahinter nennt man „Human Centric Lightning“: Dabei wird das Farbspektrum analog zum natürlichen Tageslicht angepasst und unterstützt damit langfristig Gesundheit, Wohlbefinden und die Leistungsfähigkeit der Menschen in Gebäuden.

Damit all diese Elemente zusammenspielen und reibungslos miteinander arbeiten, hat Siemens die Steuerung „Desigo CC“ im Krankenhaus installiert. „Es ist wichtig, dass der Ablauf stimmt. Ein neuer Farbton soll nicht halbstündlich kommen. Der Lichtton ist konstant über einen längeren Zeitraum – so können sich die Mitarbeiter gut darauf einstellen“, so Peter Palombo, der technische Leiter des Hauses. Denn: Im OP müssen Wunden oder Blut für die Chirurgen immer den gleichen Farbton haben, da unterschiedliche Färbungen Verschiedenes bedeuten könnten. Ändert sich das Licht abrupt, kann das zu Irritationen, im schlimmsten Fall zu Fehlern, führen.

Auch die moderne Belüftung des neuen Trakts des Krankenhauses Dornbirn kann dank des „Desigo CC“ von Siemens optimal gesteuert werden. Die Zuluft wird zunächst von außen angesaugt, mithilfe spezieller Filter gesäubert und je nach Bedarf gewärmt, gekühlt oder sogar mit Dampf befeuchtet. Mit Laminar Air Flow-Technologie wird diese Luft in die OP-Säle geblasen, was zu einer optimalen Luftzufuhr führt. Die verbrauchte Luft wiederum wird abgesaugt.

Die neue Technik wird aber ganz behutsam eingeführt, nach und nach soll eine Veränderung spürbar werden. „Das geht nicht von einer Sekunde auf die andere“, ist sich Peter Palombo sicher. „Es spielt sich eher im Unterbewusstsein ab, man merkt, wie man sich wohler fühlt und die Arbeit leichter von der Hand geht“, meint der Techniker. Nach einem halbjährigen Testzeitraum sollen Mitarbeiter die Lichtsituation evaluieren und gegebenenfalls soll nachgebessert werden. Erste Rückmeldungen fielen jedenfalls durchaus positiv aus.

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