Treppen in altem Gemäuer
Durch den Einsatz von smarter Technik in älteren Gebäuden kann der Energieverbrauch um bis zu 30% reduziert werden.
Gebäude
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Neue Technik macht alte Gemäuer grün

Sanierte alte Gebäude können einen großen Beitrag dazu leisten, Europas Städte klimafit zu machen.

Der Klimawandel hat inzwischen nicht nur in der politischen Debatte seinen Platz gefunden, sondern auch ein immer größer werdender Teil der Bevölkerung möchte sein Leben nachhaltiger und ressourcenschonender gestalten. Nach Meinung vieler Experten werden sich die großen Metropolen der Welt in den nächsten fünf bis zehn Jahren zu Smart Cities entwickeln, womit relativ einfach der Energieverbrauch der kommunalen Infrastruktur um bis zu 30 Prozent gesenkt werden könnte.

Kulturdenkmäler, historische Häuser und alte Gemäuer prägen das Stadtbild mitteleuropäischer Städte. Sie fördern den Tourismus und sind Teil des kulturellen Erbes Europas. Auch wenn die Gebäude noch so schön und spannend zu besichtigen sind, energieeffizient sind nur die wenigsten. Eine von Siemens und Arup 2017 durchgeführte Studie ergab, dass die Sanierung von bestehenden Gebäuden eine vielversprechende Strategie für schnelle Erfolge bei der Reduktion des Energieverbrauchs bieten könnte. Bis zu 30 Prozent Energie lassen sich nach einer Sanierung älterer Gebäude durch den Einsatz von Gebäudeleittechnik einsparen.
 

Intelligente Infrastruktursysteme

Mit der richtigen smarten Technik können selbst alte Gebäude den Energieverbrauch „selbstständig“ senken, indem technische Lösungen überfüllte Räume mit schlechter Luftqualität oder offene Fenster erkennen und so die Heizungs-, Klima- oder Beleuchtungssysteme automatisiert anpassen. Digitale Gebäudemanagement-Systeme könnten künftig Teil größerer intelligenter Infrastruktur-Systeme werden und als Teil der Strominfrastruktur sogar zur Stärkung der Netzstabilität beitragen. So wäre es in einer integrierten und vernetzten Smart City, die mit dem IoT (Internet of Things) erst am Anfang steht, möglich, den Planern einen ganzheitlichen Überblick über die Bedarfsdaten der Heiz- und Kühlanlagen aller Gebäude in der Stadt zu verschaffen. Dies wird derzeit an vielen Orten der Welt getestet, wobei Siemens hierbei federführend ist. Siemens kann damit Städten ein leistungsfähiges Werkzeug für eine intelligente Planung der Stadtinfrastruktur anbieten, die vor einem Jahrzehnt noch undenkbar gewesen wäre.

Schauspieler vor Publikum in der Volksoper Wien
In einigen Wiener Kulturgebäuden, unter anderem in der Volksoper Wien, wurden Sanierungen durchgeführt, um mit Haustechnik von Siemens das Gebäudemanagementsystem zu optimieren.

Wiener Kulturgebäude wurden mit Siemens Gebäudetechnik saniert

Sowohl das Naturhistorische Museum, die Volksoper Wien, das Wiener Konzerthaus und das Volkstheater Wien profitieren von einer Haustechnik von Siemens, die die Gebäude energieeffizienter bzw. moderner macht. In der Volksoper etwa wurden die veraltete Gebäuderegelung erneuert sowie bestehende Elektro- und neue Wärmesubzähler integriert. Dadurch können die Energieflüsse im Gebäude verfolgt und so der Verbrauch optimiert werden. Auch die Probebühne in der Severingasse ist an das Gebäudemanagementsystem des Haupthauses angebunden.

Die Lagerräume des Naturhistorischen Museums umfassen bis zu zehn Millionen Exponate, teilweise von unwiederbringlichem Wert. Die neue Mess-, Steuerungs- und Regeltechnik von Siemens Smart Infrastructure sorgt für eine stabile Situation in diesen Lagerräumen bezüglich Temperatur und Luftfeuchte. Auch das Volkstheater wird zukünftig mit Technik von Siemens ausgestattet sein. Dafür wurde ein Bühnenverwaltungssystem für Ton und Licht entwickelt.

 

 

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