Großer runder Raum mit roter Bestuhlung.
Die neue Evakuierungsanlage soll nicht nur einen technischen Fortschritt bringen, sondern auch das Leben des Kunden und der für Sicherheit zuständigen Behörden erleichtern.
Gebäude
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Perfekt geplantes „Bühnenstück"

Upgrade für mehr Sicherheit im Landestheater Salzburg.

Das Salzburger Landestheater genießt auch als Spielstätte der Salzburger Festspiele einen Ruf, der weit über das Land Salzburg hinausgeht. Es steht unter Denkmalschutz, aber natürlich muss seine technische Ausstattung immer wieder auf den neuesten Stand gebracht werden. Das gilt für alles, was das große Schauspiel auf der Bühne betrifft, genauso wie für die Sicherheitsmaßnahmen. Bei ausverkauften Vorstellungen befinden sich schließlich allein im Zuschauerraum mehr als 700 Personen. Siemens wurde im Zuge der jüngsten Renovierungsarbeiten mit der Erneuerung der Evakuierungs- und Inspizientenanlage beauftragt. Obwohl die beiden Anlagen nur den wenigsten Theaterbesuchern ein Begriff sein werden, sind sie doch unerlässlich für den tagtäglichen Spielbetrieb. Der Inspizient steuert beispielsweise über die Inspizientenanlage die Kommunikation mit den Ton- und Lichttechnikern oder fordert das Publikum dazu auf, das Handy abzudrehen. Man kann die Anlage also als die Kommandozentrale des Theaters bezeichnen. Die Evakuierungsanlage hingegen greift nur im Falle eines Alarms, zum Beispiel bei Feuer, auf die Lautsprecher zurück.

„Die neue Anlage bringt nicht nur einen technischen Fortschritt, sondern erleichtert das Leben des Kunden und der für Sicherheit zuständigen Behörden“, sagt Alexander Kerschbaumer, der das Projekt für Siemens leitete, „die Steuerung funktioniert schneller und einfacher.“ Im Notfall können die Inspizienten nun sogar mit den Einsatzkräften direkt in Kontakt treten, umgekehrt kann aber auch die Behörde direkt über die Lautsprecheranlage die Evakuierung anordnen oder aber, was fast genauso wichtig ist, für Beruhigung sorgen oder Entwarnung geben.

Technische Expertise allein reicht nicht

Der Umbau erforderte jedoch nicht nur technisches Know-how sondern auch Organisationstalent. Denn die geplanten Abendaufführungen im Zeitraum von Juni 2017 bis Juli 2018 sollten von den untertags stattfindenden Arbeiten an den Anlagen nicht beeinträchtigt werden. Bei einem Theater, das fast das gesamte Jahr im Spielbetrieb ist, kann der Austausch eines technischen Kernelements zu Notsituationen führen. Der Ausfall des Tons oder ein zu später Einsatz für den Lichttechniker würde schwerwiegende Folgen haben. Umso wichtiger waren bei diesem Projekt die Planung und die zeitgenaue Durchführung. Die perfekte Planung war schlussendlich mit ein Grund dafür, dass das Projekt so gut über die sprichwörtliche Bühne ging. Und die tatsächlichen Bühnen nun wieder ganz dem Theater überlassen sind.

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