Science_Tower-4 (2)_Schiffer_Photodesign
Gebäude
2 min

Smarter "Leuchtturm"

Der Grazer Science Tower überzeugt mit intelligenter Gebäudetechnik, "Urban Gardening" und speziellen Solarzellen.

Das Herzstück der „Smart City Graz“, der 60 Meter hohe Science Tower, wurde im September 2017 feierlich eröffnet. Der Science Tower ist ein Meisterwerk österreichischer Ingenieurskunst. Die intelligenten Gebäudetechnologien und moderne Sicherheitstechnik wurden von Siemens Building Technologies umgesetzt. Für zuverlässigen Brandschutz sorgt eine Brandmeldezentrale FC2020 zur Sprinklerüberwachung mit Alarmmeldungen, Strömungswächtern und Störungsmeldungen. Die Brandmeldezentrale ist für die Steuerung mit 58 Brandschutzklappen zuständig. Die Brandmeldezentrale FC2060 als solche steuert insgesamt 60 Druckknopfmelder, 397 optische Rauchmelder, Luftkanalmelder und Wärmemelder an. Die Sprinkleranlage ist als Nassalarmventilstation mit vorgesteuerter Trockenventilstation, 90 kW Elektropumpe (6.000 l/min bei 7,5 bar), Direktanspeisung Netz, 90 kW Elektropumpe (6.000 l/min bei 7,5 bar), Anspeisung vom Dieselnotstromaggregat mit Frequenzumformer und 673 Sprinklern ausgeführt.
Weiters wurde eine Objektfunkanlage eingebaut. Die Zutrittskontrolle umfasst diverse Online- und Offlineleser sowie eine IP-Gegensprechanlage. Die Videoüberwachung verfügt über ein IP-Videoaufzeichnungssystem mit 6 IP-Kameras.
Für hohen Komfort im Turm ist die Gebäudeautomation Desigo CC zuständig: Mit 350 Datenpunkten, je einer Lüftungsanlage für Luftwechsel in den Stockwerken bzw. für die Serverräume, Kälteanlage mit autarker Regelung und Sommernachtslüftung pro Stockwerk. Ein Greenbuilding-Monitor im Foyerbereich zeigt aktuelle Energiedaten in Echtzeit, das Energiemonitoring sorgt für transparente Daten und zeigt Optimierungsmaßnahmen auf.

"Urban Gardening" & Photovoltaik

Auf dem Dach befinden sich 16 Hochbeete für „Urban Gardening“. Auch Erdwärme kommt bei diesem Projekt zum Einsatz. Im Turm wurden außerdem revolutionäre Gläser eingebaut: So kommen in der 1. Ausbaustufe im oberen Drittel des Turms sogenannte Energiegläser („Grätzel-Zellen“), das sind Solarzellen mit lichtempfindlichen Farbstoffen, die im Glas eingeschlossen sind, zum Einsatz sowie ein 2x2 mm dünnes Glas mit chemischer Vorspannung. Durch die zweite Glashülle entsteht eine induzierte Thermik. Energiegläser funktionieren wie die pflanzliche Photosynthese. Der fahrbare Sonnenschutz mit integrierter Photovoltaikanlage fährt wie eine Sonnenuhr um den Turm und sorgt für Beschattung. Die elektrische Energie aus Energieglas und PV unterstützt die künftige H2-Elektrolyse im Untergeschoß zur Speicherung der Energie – der Turm produziert netto keine CO2-Emissionen. Der Science Tower wird viel mehr Energie erzeugen, als er selbst braucht.
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