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Die Markteinführung eines neuen Medikaments dauert in der Regel 10 bis 14 Jahre. Im Angesicht der Covid-19-Pandemie versuchen Pharmaunternehmen weltweit diesen Prozess zu beschleunigen.
Industrie
5 min

Co-Creation in der Pharmaindustrie

Globale Siemens-Initiative zur Beschleunigung der Wertschöpfungskette in der Pharmaindustrie.

Die Markteinführung eines neuen Medikaments dauert in der Regel 10 bis 14 Jahre. Im Angesicht der Covid-19-Pandemie versuchen Pharmaunternehmen weltweit diesen Prozess zu beschleunigen, um Behandlungsmethoden so schnell wie möglich zur Verfügung zu stellen und damit Leben zu retten. Hier sind jetzt alle Stakeholder gefordert und stehen auch gleichzeitig vor der bislang größten Herausforderung.

Siemens hat mit 1. April 2020 eine globale Initiative – die „S-PACT Force“ (Siemens Pharma Accelerator for Covid-19 Therapeutics) – ins Leben gerufen. „Siemens unterstützt die Pharmaindustrie durch die Einrichtung einer Task Force, um Lösungen für die Beschleunigung der gesamten Wertschöpfungskette der Forschung sowie die Entwicklung und Herstellung neuer Therapeutik und neuer Impfstoffe schneller zu machen und anzupassen“, erklärt Rebecca Vangenechten, Head of Business Pharmaceutical Siemens AG.

Diskussions-Serie

Eine der Aktivitäten im Rahmen dieser Initiative hat ihren Ursprung in Österreich. Julita Panek, Siemens AG Österreich, Martin Mayer, ZETA GmbH, und Mark Dürkop, Novasign GmbH, hatten die Idee, eine Serie von drei virtuellen Panel-Diskussionen zum Thema „Die Zukunft der Bioprozessentwicklung – von R&D bis zur Produktion“ zu organisieren. Diese Plattform ist für den aktiven Austausch von Erfahrungen, Bedürfnissen und langfristigen Lösungsvisionen zwischen den Pharma-Experten vorgesehen.

Beim ersten Panel-Gespräch unter dem Titel „Partnering & Co-Creation“ Ende Juni 2020 nahmen 26 Unternehmen mit 61 Experten aus den Bereichen der Pharmaindustrie teil. Die meisten Teilnehmer waren der Meinung, dass es möglich ist, die Entwicklungszeit eines Medikaments auf 3 - 7 Jahre zu reduzieren. Dabei helfen detailliertes Prozessverständnis, Digitalisierung sowie Datenverfügbarkeit und -integrität. Nachhaltige Partnerschaften sind dabei ein wichtiger Faktor, um dieses Ziel zu erreichen.

Mit Co-Creation schneller ans Ziel

Die Herstellung und Freigabe von pharmazeutischen Produkten sind komplexe, regulative und langwierige Prozesse. Um diese Herausforderungen gemeinsam zu meistern, werden Initiativen zwischen Unternehmen, wie in diesem Fall von Siemens (Softwareanbieter), ZETA (Systemanbieter) und Novasign (Prozess Modellierung), eingegangen, mit dem Ziel, Synergie-, Effizienz- und Zeiteffekte zu generieren. Durch Co-Creation haben die Pharmaunternehmen die Chance effizienter und schneller ans Ziel zu gelangen und sich darüber hinaus auf ihr Kerngeschäft zu konzentrieren.

Das zweite Gespräch findet am 29. September 2020 statt und steht unter dem Motto „Data, Modeling & Control“.

Kontakt für weitere Informationen:
julita.panek@siemens.com

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