Blick in die Produktionshalle für Schienenfahrzeuge von Siemens Mobility
Industrie
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Fahrt in die Zukunft

Ausbau der digitalisierten Fertigung im Werk Wien-Simmering.

Siemens Mobility investiert aktuell rund 12 Millionen Euro in die Modernisierung des Werks Wien-Simmering – dabei kommt auch neueste Digitalisierungstechnologie zum Einsatz. So wird beispielsweise das IT-Produktionsnetz erweitert und es werden Roboteranlagen datentechnisch angebunden. Alle Daten des Werks – aus unterschiedlichen Quellen und auf Basis verschiedener Tools – fließen künftig in einer zentralen Datenbank zusammen.

Besser produzieren durch exakte Daten

Die präzisere Erfassung und Speicherung von Produktionsdaten wird die Fertigung künftig deutlich vereinfachen. Etwa kann bei der Lackierung von Zügen nun auch noch Jahre danach genau nachvollzogen werden, unter welchen Umgebungsbedingungen die Farbe gemischt wurde. Damit werden nicht nur die exakte Reproduzierbarkeit, sondern auch die digitale Nachverfolgbarkeit sichergestellt. Auch für die Qualität von Roboter-Schweißarbeiten ist es wichtig, Parameter wie Umgebungsdruck und -temperatur datentechnisch zu erfassen und zu verarbeiten. Dies geschieht in Echtzeit und wird ebenso in die Datenbank eingespielt. 

Der Datendurchstich, also die erste digitale Zusammenführung von Daten, erfolgte Anfang März – ebenso wie das offizielle „Go Live“ des Produktionsnetzwerks mit Digital-Industries-Leiter Bernhard Kienlein, Mobility-Österreich-Chef Arnulf Wolfram und Werksleiter Michael Leisgang. Das ist allerdings noch lange nicht das Ende des Projekts – viele Anlagen und Sensoren werden in den nächsten Monaten und Jahren noch an das System angeschlossen und die entsprechenden Daten integriert.

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