Fast Power
Fast-Power-Konzept von Siemens: Die unterschiedlichen Angebote an schnell zu installierenden Kraftwerkslösungen richten sich an den jeweiligen Bedürfnissen der Kunden aus.
Industrie
3 min

Kraftwerke "to go"

Fast-Power-Konzept von Siemens mit schnell zu installierenden Kraftwerkslösungen u.a. für rasch wachsende Regionen.

Es ist wie mit der Henne und dem Ei: Was muss zuerst da sein, damit es Industrialisierung geben kann – das Kraftwerk oder die Art der Besiedlung und kommerziellen Aktivität, die ein Kraftwerk überhaupt erst nötig macht? Bei einer vergleichsweise langsamen Entwicklung könnte ein schrittweise steigender Bedarf dafür sorgen, dass ein Angebot graduell entsteht. Aber in vielen Schwellenländern ist die Situation heute eine ganz andere. Die Entwicklung geht so rasch vonstatten, dass ein langsames Wachstum der Infrastruktur keine Option ist. „Wenn wir uns in Schwellenländern umsehen, die gerade auf dem Sprung der Entwicklung sind, dann geht die Anforderung an die Elektrizitätsversorgung sehr schnell über das hinaus, was lokal vorhanden ist“, sagt Tilman Harig von Siemens. „Die Aufgabe besteht dann darin, sehr schnell eine Infrastruktur aufzubauen.“

In weniger als sechs Wochen am Netz

Das bringt ein spezifisches Set von Herausforderungen mit sich. „Verlangt wird ein Kraftwerk, das schnell verfügbar ist. Aber eben nicht bloß schnell lieferbar – das ist nur die eine Seite –, sondern auch schnell installierbar“, so Harig. „Da kommen dann mobile und modulare Lösungen ins Spiel.“ Das ist genau der Ansatz, den Siemens mit seinem Fast-Power-Konzept verfolgt. Schnelle Stromversorgung dient dazu, Energie in Regionen zu bringen, die nicht auf eine allmähliche Entwicklung warten können. „Das ist vor allem in Südostasien und der südostasiatischen Inselwelt der Fall“, sagt Harig. „Aber auch für Teile von Afrika und Lateinamerika ist das Konzept relevant.“ Der Kern der schnellen Stromversorgung sind standardisierte, vorgeprüfte Module, die schnell transportierbar und installierbar sind, die sich vor Ort vielseitig und flexibel einsetzen lassen und die bei Bedarf leicht zu vergrößern sind.
Dabei hängt allerdings einiges von den Bedingungen vor Ort ab. Sind die Voraussetzungen besonders gut – das heißt so, dass zum Zeitpunkt des Vertragsabschlusses keine aufwendigen Vorbereitungen am Zielort mehr nötig sind und ein Anschluss an eine bereits existierende Infrastruktur möglich ist – kann die Anlage bereits in weniger als sechs Monaten am Netz sein.

Neue 44-Megawatt-Gasturbine

Aktuell gibt es einen Neuzugang im Siemens-Gasturbinenportfolio: die SGT-A45 TR ist für den wachsenden Markt der schnellen Stromerzeugung konzipiert. Die aeroderivative Gasturbine mit einer elektrischen Leistung von 44 Megawatt ist für eine schnelle Inbetriebnahme ausgelegt und kann in nur zwei Wochen am Bestimmungsort installiert werden. Sie zeichnet sich durch eine außergewöhnliche Leistungsdichte bei niedrigem Gewicht, hoher Wirtschaftlichkeit und flexiblen Einsatzmöglichkeiten aus. Die Turbine ist damit vor allem für Kunden mit dringendem Strombedarf oder Regionen mit einer wenig entwickelten Infrastruktur geeignet.
Die SGT-A45 TR ist für den wachsenden Markt der schnellen Stromerzeugung konzipiert. Die aeroderivative Gasturbine mit einer elektrischen Leistung von 44 Megawatt ist für eine schnelle Inbetriebnahme ausgelegt und kann in nur zwei Wochen am Bestimmungsort installiert werden.
Die SGT-A45 TR ist für den wachsenden Markt der schnellen Stromerzeugung konzipiert. Die aeroderivative Gasturbine mit einer elektrischen Leistung von 44 Megawatt ist für eine schnelle Inbetriebnahme ausgelegt und kann in nur zwei Wochen am Bestimmungsort installiert werden.
Die neuartige mobile Stromerzeugungseinheit von Siemens liefert erheblich mehr elektrische Leistung als vergleichbare Modelle im Markt. Dies führt dazu, dass in den meisten Fällen weniger Einheiten notwendig sind um eine bestimmte Gesamtleistung zu erzeugen. Die Maschine ist eine Weiterentwicklung im Bereich Aero-Derivative und setzt auf bewährte Technologie von Siemens und Rolls Royce Aero-Engine. Der Kern der Maschine setzt auf Komponenten der Siemens Industrial Trent 60, die mit einer bewährte freien Nutzturbine kombiniert sind. Sie nutzt zuverlässige Komponenten mit Millionen angesammelter Betriebsstunden im Bereich der Luftfahrt sowie in industriellen und maritimen Anwendungen.
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