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Hotspots für künstliche Intelligenz in der Fertigung sind laut der Studie zum Beispiel selbstprogrammierende Steuerungen, eine verbesserte Zusammenarbeit und autonome Automatisierung.
Industrie
2 min

Künstliche Intelligenz in der Fertigung

In einer neuen Studie entwirft Frost & Sullivan eine Zukunftsvision künstlicher Intelligenz (KI) in der Fabrik.

In den vergangenen Jahren wurde die Künstliche Intelligenz weiterentwickelt und im Bereich der Industrieautomatisierung kamen zahllose neue Anwendungen dazu. Auch wenn KI nur langsam in der Industrie Einzug hält, bescheinigen die Forscher von Frost & Sullivan (F&S) ihr in einer neuen Studie grenzenlose Möglichkeiten in verschiedenen Branchen und Funktionen.

Maschinen, die aus den eigenen Erfahrungen lernen

Die Vorteile von künstlicher Intelligenz manifestieren sich auf der Produkt-, der Prozess- und der strategischen Ebene der Fertigung. Zur Ausführung bestimmter Aufgaben brauchen Maschinen mit KI keine spezielle Programmierung mehr. Vielmehr macht künstliche Intelligenz es möglich, dass sie aus ihren eigenen Erfahrungen lernen. Mit Daten und der entsprechenden Digitalisierung können Unternehmen nicht nur ihr eigenes Geschäft vorantreiben, sondern auch das gesamte industrielle Ökosystem transformieren.

In der neuen Studie „Artificial Intelligence in the factory floor“ („Künstliche Intelligenz in der Fertigung“) beleuchten die Forscher von F&S die Funktionalität von künstlicher Intelligenz und zeigen das Yin und Yang von KI in der Industrieautomatisierung auf. Auf eine Beschreibung der fünf wesentlichen Problembereiche von KI folgt eine Analyse der Risiken und Chancen. Nach Aussage der Wissenschaftler ist KI in der Lage, Unternehmen weltweit zu ermöglichen, Innovationen schnell auf den Markt zu bringen und neue Marktanforderungen zu erfüllen, und das ohne Kostensteigerungen und Qualitätseinbußen.

Als wichtigste Vorteile von KI nennt die Studie einen geringeren manuellen Aufwand, eine niedrigere Fehlerquote, eine höhere Produktivität, eine schnellere Markteinführung und selbstoptimierende Prozesse. Hotspots für KI in der Fertigung sind laut der Studie zum Beispiel selbstprogrammierende Steuerungen, eine verbesserte Zusammenarbeit und autonome Automatisierung. 

Klein anfangen beim Einstieg in die KI

Aber wie soll der Einstieg aussehen? Das Forschungsteam von F&S empfiehlt Unternehmen, die künstliche Intelligenz in der Industrieautomatisierung anwenden wollen, sich zunächst mit KI „vertraut zu machen“ und „klein anzufangen“. Ziel der Autoren ist es, Entscheidungsträger in der Industrie dazu zu ermutigen, KI einzuführen. „Künstliche Intelligenz bringt frischen Wind in die Fertigung und unterstützt die Automatisierung im Zeitalter der Digitalisierung”, so ihre Aussage.
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