Alle Beiträge in der Kategorie Infrastruktur

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Nachhaltige und zukunftssichere Energieverteilung

Installation einer Mittelspannungsschaltanlage mit Clean-Air-Technologie im steirischen Umspannwerk Münichtal. Weiterlesen
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Hightech für den Schlüssel zum Leben: Eine kurze Geschichte des Wassers, Teil 4

Erfolgsstory der Woche: Wiener Wasser. Lesen Sie Teil 4 unserer Serie rund um die Ressource Wasser. Weiterlesen
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Eine Suchmaschine für das Internet der Dinge

Projekt „IoTCrawler" – technischer Rahmen für die effiziente und skalierbare Suche von Geräten im IoT entwickelt. Weiterlesen
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Energiewende: Nur mit digitalen Technologien bewältigbar

Klimaschutz ist keine Frage des „Ob“, sondern des „Wie“. Gefordert ist ein praxistauglicher, konstruktiver Fahrplan. Weiterlesen
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5 min

Hightech für den Schlüssel zum Leben: Eine kurze Geschichte des Wassers, Teil 1

In den nächsten Wochen stellen wir zum Thema Wasser verschiedene Sichtweisen, Lösungen und Beispiele vor. Weiterlesen
Infrastruktur

Hightech für den Schlüssel zum Leben: Eine kurze Geschichte des Wassers, Teil 3

Lesen Sie im Teil 3 unserer Serie über Wasser mehr zum Thema Einsparung durch Leckagemonitoring. Weiterlesen
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Intelligentes Strommesssystem für Wels Strom

Oberösterreichischer Stromversorger stellte auf Betrieb mit digitalen Stromzählern um. Weiterlesen
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Faktor Zeit

Ein Rechenzentrum und seine ganz eigene Zeitrechnung – am Beispiel des Rechenzentrums-Campus von Interxion in Wien. Weiterlesen
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Zukunft der Stromnetze

Forschungsprojekt zu automatisierten Software-Update-Rollouts in digitalisierten Stromnetzen Weiterlesen

In Anbetracht der zunehmenden Urbanisierung, oftmals schwieriger Finanzen und der Herausforderungen des Klimawandels spielen Städte eine kritische Rolle in der Gesamtentwicklung. Was bedeutet intelligente Infrastruktur im Zusammenhang mit Gebäuden, Mobilitätslösungen und Energiemanagement?  

Es besteht ein enger Zusammenhang zwischen Infrastruktur und Lebensqualität, dessen wir uns erst dann wirklich bewusst werden, wenn etwas nicht so funktioniert wie es soll. Jeder, der einen Stromausfall erlebt hat, weiß das. Die zunehmende Urbanisierung macht es nicht einfacher. Woche um Woche wächst die Zahl der Städter um 1,5 Millionen Menschen. Während 1950 knapp ein Drittel der Weltbevölkerung in Großstädten lebte, werden es bis zum Jahr 2050 mehr als zwei Drittel sein. Vor diesem Hintergrund ist die Herangehensweise an den Aufbau und das Management der Infrastrukturen in Ballungszentren heute für die weltweite wirtschaftliche und gesellschaftliche Entwicklung wichtiger als jemals zuvor.

Ein Großteil städtischer Infrastrukturen ist noch nicht im Informationszeitalter angekommen. Energiesysteme, Gebäude, Busse und Straßen sind heute vielerorts noch weitgehend auf dem alten Stand. Zwar gibt es verschiedentlich digitale Systeme, doch steht die Erschließung des Potenzials einer komplett digitalisierten, elektrifizierten und von Informationstechnologie getragenen intelligenten Infrastruktur gerade erst am Anfang. Diese aber wird von grundlegender Bedeutung sein, um die aktuellen und künftigen Herausforderungen im Zusammenhang mit einer nachhaltigen Entwicklung zu meistern.

Eine stabile wirtschaftliche Entwicklung, umfassende öffentliche Sicherheit, zuverlässige Infrastrukturen, nachhaltiger und bezahlbarer Wohnraum – das alles sind entscheidende Aspekte für Erfolg und Wachstum von Städten. Die Bewohner müssen sich darauf verlassen können, dass ihre Städte mit dem Bevölkerungswachstum und der weltweiten Urbanisierung zurechtkommen.

Der effektive und zuverlässige Betrieb von urbanen Infrastruktursystemen sichert die Energie- und Wasserversorgung sowie die Abwasserentsorgung, Kommunikation und Mobilität für die Bewohner – im täglichen Leben und auch unter ungeplanten oder unvorhergesehenen Umständen. Es passiert jedoch immer öfter, dass Unternehmen und Gemeinden Notfällen wie wetterbedingten Extremsituationen ausgesetzt sind. Die Stadtplaner müssen deshalb umdenken, wenn es um Planung, Konzeption, Bau und Verwaltung ihrer Städte unter solchen schwierigeren Bedingungen geht.

Siemens unterstützt die Verantwortlichen bei der Erhöhung der Widerstandsfähigkeit der städtischen Systeme, mit internationalem Know-how. Unsere Aufgabe ist es, Ballungsgebieten dabei zu helfen, ihre physischen, sozialen und wirtschaftlichen Strukturen so zu stärken, dass sie die ständig wachsenden Herausforderungen des 21. Jahrhunderts bewältigen können. Dafür arbeiten wir mit Behörden und Unternehmen zusammen und unterstützen Stadtverwaltungen, Bewohner, Gemeinschaften und Institutionen dabei, den Anforderungen und plötzlichen Belastungen durch die rapide Urbanisierung, Globalisierung und den Klimawandel standzuhalten. Widerstandsfähigkeit ist nicht nur wichtig für das Überleben, sondern auch für die Lebensqualität – egal, vor welcher Herausforderung wir stehen.