Löschsystem von Siemens für Laserschneider der Firma Trotec - Ansicht der nebeneinander stehenden Anlagen © Siemens

Siemens

20.04.2026

Lesezeit 3 Min

Digitale Transformation

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20.04.2026

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Maßgeschneidertes Löschsystem für Laserschneider

Trotec-Siemens-Lasersystem mit integrierter, automatisch auslösender CO₂-Objektlöschanlage

© Siemens 20251209_153019-1024x768

Maßgeschneidertes Löschsystem für Laserschneider

Siemens hat als strategischer Partner von Trotec Laser eine umfassende, maßgeschneiderte Objektlöschanlage für den Trotec CO₂-Flachbettlaser Speedy 400 entwickelt und implementiert. Trotec Laser mit Hauptsitz in Marchtrenk, Oberösterreich, ist ein weltweit führendes Unternehmen im Bereich der Lasertechnologie. Als Teil der TroGroup entwickelt, produziert und vermarktet der europäische Innovationsführer High-End-Lasersysteme für präzises Markieren, Schneiden und Gravieren von verschiedenen Materialien und setzt dabei laufend neue Standards.

Herzstück der Objektlöschanlage ist ein Sinorix Advanced Objektbrandschutzsystem mit umfassenden Schutzfunktionen. Die Hitzeeinwirkung der Lasertechnik bei organischen – brennbaren – Materialien in Kombination mit Bedienfehlern bergen ein Risiko für Maschinenbrände. Das vollständig eingebettete, geprüfte und zertifizierte Objektbrandschutzsystem erkennt direkt im Bearbeitungsraum des Lasers den Brand und reagiert sofort. Der Speedy 400 ist aktuell der einzige CO₂‑Flachbettlaser weltweit, der ein vollständig zertifiziertes, maschinenintegriertes Brandschutzsystem besitzt. 

„Mit der Integration von Sinorix Advanced Objektbrandschutz in den Speedy 400 ist es unseren Entwicklern gelungen ein nahezu komplett abgesichertes Lasersystem zu erschaffen, dass auch den hohen Ansprüchen in der Industrie standhält. Damit können wir nun als weltweit einziger Hersteller ein vollständig zertifiziertes CO₂-Flachbettlasersystem mit integrierter, automatisch auslösender Objektlöschanlage anbieten”, sagt Natalie Eichner, Marketing Specialist bei Trotec Laser Solutions.

CO2 erstickt Brand rückstandsfrei

Die Laseranlage nutzt einen patentierten linearen Brandsensor Lifdes aus einem Polymer mit hoher Molekülmasse. Dieser Sensor steht unter einem permanenten Druck von 15 bar und ist über ein Ventil mit einem CO₂-Löschmittelbehälter verbunden. Bei kritischen Temperaturen birst der Brandsensor, wodurch ein Druckabfall das Ventil öffnet. Das CO₂ strömt dann rückstandsfrei in den Schutzbereich. Damit wird der Brand binnen Sekunden erstickt bevor er sich ausbreiten kann, ohne empfindliche Optiken und Elektronik zu beschädigen. Ein automatischer Not-Halt und die Abschaltung der Absauganlage eliminieren sofort die Zündquelle. Das System erfüllt Sicherheitsstandards wie EN ISO 13849-1 und ISO 19353:2019.  

„Maschinenbrände können zu Betriebsausfällen, teuren Reparaturen und Verzögerungen in der Produktion führen. Die große Stärke unserer Sinorix-Objektbrandschutzsysteme liegt in ihrer zuverlässigen und absolut störungsresistenten Löschleistung – in Kombination mit dem CO₂-Flachbettlaser ein unschlagbares Team”, so Martin Lang, Leiter des Gebäudetechnologiebereichs bei Siemens Österreich.