CEO Kostad und Michael Freyny von Siemens stehen in einer Halle vor Ladestationen © Kostad
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Innovation im Bereich E-Mobilität

Partnerschaft Kostad und Siemens Österreich für nachhaltige Mobilität.

Nachhaltigkeit

03.06.2024

Lesezeit 5 Min

Siemens

Als eines der führenden Technologieunternehmen weltweit betreibt Siemens nicht nur eigene Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten, sondern sucht aktiv nach gleichgesinnten Firmen, die Potenzial für gemeinsames Wachstum und technologische Fortschritte bieten. Eine solche Partnerschaft besteht zwischen Siemens Österreich und Kostad, einem der führenden Hersteller von Schnellladestationen für Elektroautos in Österreich.

Technologie mit Vision

Kostad zeigt auf eindrucksvolle Weise, wie das Potenzial von Elektromobilität genutzt und umgesetzt werden kann. Rund 22.500 Ladepunkte weltweit wurden dank jahrelangem Know-how und technologischer Exzellenz „Made in Austria“ bereits umgesetzt. Ausgestattet mit über 70 Prozent Siemens-Komponenten erreicht das Unternehmen eine herausragende Qualität seiner Ladestationen, die auch den Ruf von Siemens für exzellente, zukunftsweisende Technologie weiter stärkt. Höchste Lieferverfügbarkeit bei konsistent hoher Qualität ist für Kostad der entscheidende Aspekt, wieso das Unternehmen auf Siemens setzt: „Für die Herstellung unserer hochwertigen Produkte und die Zufriedenheit unserer Kunden ist eine hohe Qualität sämtlicher Komponenten entscheidend. Bei Siemens können wir uns darauf verlassen, dass höchste Sicherheits- und Qualitätsstandards erfüllt sind und Lieferungen pünktlich erfolgen, was unsere Produktions- und Betriebsabläufe stabilisiert und optimiert”, sagt Günter Köstenberger, CEO von Kostad.

Leistungsfähige und langlebige Komponenten

Siemens verfügt über ein umfassendes Portfolio an Ladetechnik und -komponenten für die E-Mobilität. Es bietet beispielsweise OEMs und Systemintegratoren programmierbare Ladecontroller, Automatisierungsapplikationen und weitere Komponenten, um modernste AC- und DC-Ladelösungen zu realisieren. Damit ist es ist möglich, Ladestationen in jeder Größe zu realisieren, von einzelnen Säulen bis hin zu Mehrpunkt-Ladestationen mit vielen Ladebuchsen oder -steckern.

Die Automatisierungstechnik und Leistungselektronik der Kostad-Ladestationen basieren auf besonders langlebigen Komponenten aus der Industrie, wodurch Kostad für seine Produkte überdurchschnittlich lange Lebenszyklen von mehr als zehn Jahren garantieren kann. Ein Kernstück ist etwa der SIMATIC-ET-200SP-Open-Controller, der sowohl die Robustheit einer Industriesteuerung als auch die Flexibilität eines PC-Systems bietet. Damit kann Kostad sicherstellen, dass Ladevorgänge immer gleich genau und zuverlässig gesteuert werden.

© Kostad

Der SIMATIC ET 200 SP Open Controller im Einsatz bei Kostad Steuerungsbau.


Die Ausstattung mit bewährter Windows-Software erleichtert für die Betreiber den Abrechnungs- und Buchungsvorgang. Darüber hinaus bietet die Open-Controller-Plattform die Möglichkeit, ET 200SP Module direkt über den Rückwandbus einzubinden. Der Lade-Controller ET 200SP TM ECC erkennt eine breite Palette von E-Fahrzeugen und lädt diese effizient, unabhängig von Hersteller und Modell. Beispielsweise erfüllt das Modul Funktionen wie Detektion des Ladekabels, Übermittlung des Ladestroms und Auswertung der Ladezustände. Die kompakte Bauform ermöglicht die Umsetzung von kostenoptimierten und platzsparenden Lösungen. Zur Visualisierung und Bedienung des Ladevorgangs wird ein Outdoor-Comfort-Panel verwendet, das auch bei rauen Bedingungen im Freien eine optimale User Experience gewährleistet.

Elektromobilität als Schlüssel zur Nachhaltigkeit

Siemens und Kostad fördern gemeinsam die Entwicklung und Anwendung von Technologien für eine nachhaltige Mobilität. „Mit seinen hochqualitativen Schnelladestationen ist Kostad ein ‚Hidden Champion‘ am europäischen Markt, der durch langjährige Erfahrung und technologisches Know-how punktet“, so Michael Freyny, Leiter der Industriesparte der Siemens AG Österreich. „Wir sind stolz darauf, dass wir mit unseren Komponenten ein so erfolgreiches österreichisches Traditionsunternehmen unterstützen können. Das zeigt auch, wie viel Potential für Wertschöpfung und Nachhaltigkeit in Europa vorhanden ist.“

© Kostad

Kostad und Siemens fördern gemeinsam die Entwicklung und Anwendung von Technologien für eine nachhaltige Mobilität – Kostad CEO Günter Köstenberger (li.) und Michael Freyny, Leiter der Industriesparte der Siemens AG Österreich.

Elektromobilität ist die zukünftige und praktikable Lösung für nachhaltige Mobilität. Die Zuverlässigkeit und hohe Qualität der Kostad-Ladestationen trägt dazu bei, die Marktdurchdringung von Elektroautos zu beschleunigen und die breite Einführung dieser ressourcenschonenden Fortbewegungsform weiter voranzutreiben. Mit ihrer Partnerschaft verfolgen Kostad und Siemens gleichzeitig ihre Vision von einer grünen und lebenswerten Zukunft für alle kommenden Generationen.

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