Optimiertes Rechenzentrum mit KI-Technologie
Rechenzentrum von Hrvatski Telekom in Zagreb: Intelligentes Sensor-Setup und KI-getriebenes Kühlungsmanagement sorgen für höchste Effizienz.
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Rechenzentrum von Hrvatski Telekom in Zagreb: Intelligentes Sensor-Setup und KI-getriebenes Kühlungsmanagement sorgen für höchste Effizienz.
Siemens hat gemeinsam mit Hrvatski Telekom (HT), der führende Telekommunikationsanbieter in Kroatien mit Festnetz-, Mobiltelefonie-, Großhandels-, Internet- und Datendienstangeboten, ein White Space Cooling Optimization(WSCO)-Projekt abgeschlossen. Dank eines intelligenten Sensor-Setups und KI-getriebenem Kühlungsmanagement arbeitet das Rechenzentrum von HT in Zagreb effizient und klimaschonend.
„Dank WSCO und dynamischer KI-Kühlung haben wir eine deutlich effizientere Kühlung der IT-/NT-Geräte in unserem größten Rechenzentrum erreicht. Die Implementierung hat zu einem verbesserten Temperaturmanagement geführt, Hotspots beseitigt, die Betriebszeiten der Kühlgeräte reduziert und die Wartungskosten gesenkt“, so Ivan Visković, Head of Core Network and Services Sector, Hrvatski Telekom.
Die White Space Cooling Optimization umfasst eine technische Komponente und eine Prozesskomponente. Thermistoren messen Temperaturschwankungen in den Racks auf Basis des elektrischen Widerstands. Diese Komponente besteht außerdem aus drahtlosen Sensor- und Steuermodulen, einer KI-Engine und einer Systemkonsole für den Benutzerzugriff. Auf der Prozessseite sorgt eine Optimierungsschleife für kontinuierliche Verbesserungen. Diese beginnt mit einer sensorgesteuerten Bewertung, die Daten zum aktuellen Status erfasst.
WSCO nutzt künstliche Intelligenz, um den Luftstrom der Lüfter automatisch zu regulieren und Probleme zu identifizieren. Die Kühlprozesse werden dann entsprechend dynamisch angepasst. Der kontinuierliche Betrieb und der Einsatz von maschinellem Lernen sorgen dafür, dass bis zu 99 Prozent der in einem Rechenzentrum auftretenden Hotspots beseitigt werden können. Neben der ständigen Verbesserung trägt dies auch zur vorausschauenden Wartung bei, indem fehlerhafte Komponenten identifiziert werden.
„Hrvatski Telekom setzt eine KI-getriebene und zu maschinellem Lernen fähige Lösung ein, die die Kühlvorgänge im Rechenzentrum dynamisch steuert. Als Ersparnis kann man hier von einer sechsstelligen Eurosumme ausgehen, die sich das Unternehmen dank WSCO und dem damit einhergehenden Wegfall von hitzebedingten Ausfällen spart“, berichtet Martin Lang, Leiter des Bereichs Gebäudetechnologie bei Siemens Österreich.
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