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Siemens schreibt 175 Jahre Geschichte

Von der Vernetzung der Welt bis zur Digitalisierung 4.0

Nachhaltigkeit

12.10.2022

Lesezeit 3 Min

Siemens

Im Jahr 1847 hatte Werner von Siemens und der Feinmechaniker Johann Georg Halske in einem Berliner Hinterhof eine zündende Idee. Mit der Konstruktion des Zeigertelegrafen, das erste Produkt des heutigen Weltkonzerns, konnten Nachrichten über große Entfernungen wesentlich schneller und zuverlässiger elektronisch übermittelt werden. Es ist der Beginn der Vernetzung der Welt. 1866 folgte die Erfindung der Dynamomaschine. Der schreibmaschinengroße Kasten konnte erstmals auf wirtschaftliche Weise mechanische Energie in Strom verwandeln – und leitete damit das Zeitalter der Elektrizität ein.

Nur wenige Jahre nach der Gründung in Berlin startete im Jahr 1879 Siemens in Österreich mit der Eröffnung eines technischen Büros von Siemens&Halske. 1898 übersiedelte die Kabelfabrik des Unternehmens an den heutigen Standort in Floridsdorf – und seitdem nimmt die Erfolgsgeschichte im 21. Bezirk ihren Lauf. In der neuen Siemens City Vienna bündelt das Unternehmen mit der Eröffnung 2010 alle Bürostandorte Wiens, heute findet man hier die Konzernzentrale. Insgesamt arbeiten für Siemens in Österreich rund 8.900 Menschen, der Umsatz lag im Geschäftsjahr 2021 bei rund 2,7 Milliarden Euro. Wir setzen schwerpunktmäßig auf die Gebiete intelligente Infrastruktur bei Gebäuden und dezentralen Energiesystemen, Automatisierung und Digitalisierung in der Prozess- und Fertigungsindustrie. Automatisierungstechnologien, Software und Datenanalytik spielen in diesen Bereichen eine große Rolle. Österreich hat die Geschäftsverantwortung für den heimischen Markt sowie für weitere 25 Länder.

Was vor 175 Jahren als eine kleine Manufaktur von Zeigertelegrafen mit zehn Mitarbeitern in einem Berliner Hinterhof begann, ist heute ein Unternehmen mit mehr als 300.000 Menschen weltweit und einem Umsatz von rund 62 Milliarden Euro. In 175 Jahren haben wir Industrie- und Technikgeschichte geschrieben und dabei den Alltag der Menschen weltweit verändert. Für Forschung und Entwicklung haben wir im Geschäftsjahr 2021 rund 5 Milliarden Euro aufgewendet, Siemens-Forschende haben allein in diesem Zeitraum rund 4.500 Erfindungen gemeldet – das sind rund 20 Erfindungen pro Arbeitstag. Um den digitalen Wandel zu gestalten, kombinieren wir Hard- und Software miteinander – und verbindet damit die realen und digitalen Welten in der Betriebs- und Informationstechnologie. Damit können Kunden und Partner ihre Produktivität und Wettbewerbsfähigkeit steigern und Innovationen schneller vorantreiben. Und wir sind lange noch nicht fertig und werden auch die nächsten 175 Jahre Geschichte schreiben.
 

Mehr Informationen zur Siemens-Geschichte in der Chronik zum 175-Jahre-Jubiläum und auf unserer Webseite.

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